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 Betreff des Beitrags: Pflegende Angehörigen für Interviews gesucht
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 29. Mai 2017, 05:06 
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Liebe Leser,

die Pflege eines Angehörigen in häuslicher Umgebung ist eine große Herausforderung. Die Unterstützung von Menschen, die sich dieser Herausforderung stellen, ist eine besondere gesellschaftliche Aufgabe. Das Forschungsprojekt "PflegeIntersek" will daher untersuchen, welche Beratungs- und Unterstützungswünsche je nach Lebenssituation bestehen und welche Hilfen benötigt werden.


Wer wir sind
"PflegeIntersek" ist ein Kooperationsprojekt der HS Düsseldorf, der FH Bielefeld und der TH Köln. Bereits seit September 2016 erforschen wir Bedarfe von pflegenden Angehörigen und möchten mehr darüber erfahren, wie sie ihren Alltag bewältigen und welche Strategien sie dabei entwickeln. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, Beratungs- und Unterstützungsangebote zu optimieren, so dass die häusliche Pflege möglichst lange und vor allem unter guten Bedingungen gelingen kann.
(Mehr Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage: http://www.projekt-pflegeintersek.de)

Wen wir suchen
Wir suchen aktuell pflegende Angehörige die uns über Ihre Erfahrungen, in Form eines qualitativen Interviews, berichten möchten. Um an der Studie teilnehmen zu können, sollten Sie aus Düsseldorf, Köln oder Bielefeld kommen und ein (Schwieger-)Elternteil pflegen oder gepflegt haben. Dabei sollten die Pflegebedürftigen mindestens Pflegegrad 3 oder Demenz im fortgeschrittenem Stadium haben.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen und uns unterstützen möchten, so melden Sie sich bitte bei:

Daniela Brüker
Hochschule Düsseldorf
Tel. +49 211-4351-3305
daniela.brueker@hs-duesseldorf.de

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Mit besten Wünschen,

Nadine Reynartz
(studentische Mitarbeiterin der HSD - Fachbereich Kultur- & Sozialwissenschaften)


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 Betreff des Beitrags: Re: Pflegende Angehörigen für Interviews gesucht
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 29. Mai 2017, 09:38 
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Ich freue mich, dass sich die Hochschulen auch intensiver mit uns pflegenden Angehörigen beschäftigen - wohne jedoch in Bayern und kann höchstens ein Telefoninterview anbieten

_________________
Grüße aus München

Robert (*12/66), Heilpraktiker - pflege meinen Vater (*9/43)
Schlaganfall, seit Kurzem PG 5, Kombinationspflege Zuhause


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 Betreff des Beitrags: Re: Pflegende Angehörigen für Interviews gesucht
#3Ungelesener BeitragVerfasst: 29. Mai 2017, 16:02 
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Auch ich finde es ja grundsätzlich gut, wenn die Situation pflegender Angehöriger in's Blickfeld gerät und ich wünsche Ihnen viel Erfolg.

Aber bitte gestatten Sie mir doch einen "Stoßseufzer :dfbgirliezwinkern: " - denn es geht schon wieder einmal um ein Projekt, dass sich mit der Verbesserung der Beratung beschäftigt.

In diesem Bereich gibt es sicher Defizite - die aber meiner Meinung nach eher darin liegen, dass die Anbieter von Beratung entweder aus dem Pflegesachleistungsbereich kommen (und dann eben auch gern ihre Angebote vorstellen) oder aus einer Behörde (die sich eben gern dem "Sparen" verpflichtet fühlen).

Viel größere Probleme haben Angehörige aber meist mit der Umsetzung der Beratung. Was nützt zum Beispiel die beste Beratung über stundenweise Verhinderungspflege, wenn man dann niemanden findet, den man damit betrauen kann.

Ich denke sehr oft:
Würde man doch nur einen Bruchteil des Personals der Beratungsstellen und einen Bruchteil des Geldes für Hochglanzbroschüren - auch einen Bruchteil des Geldes für Projekte wie das Ihre - in Angebote für praktische Hilfe stecken! Dazu braucht es noch nicht einmal Fach-Pflegepersonal. Ein Mitarbeiterpool, aus dem man kurzfristig, flexibel und - neudeutsch - niedrigschwellig Menschen für einfache Betreuungsaufgaben finden kann (also einfach nur dasein, vielleicht vorlesen oder einen kurzen Spaziergang machen), damit ein Angehöriger z.B. einen eigenen Arzttermin wahrnehmen kann - das wäre ein guter Anfang - und leider ein Traum!

Was nützt z.B. auch das Wissen über einen Rechtsanspruch auf Palliativversorgung, wenn dieser mangels vorhandener Kapazitäten nicht eingelöst werden kann?

Grüße

Maria

_________________
Ich (08/50) kümmerte mich um meine Tochter (01/72, verstorben 05/14, MS, Pflegestufe 3), die mit 24 Stunden-Assistenz finanziert durch ein persönlichen Budget nach dem Arbeitgebermodell in ihrer eigenen Wohnung lebte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pflegende Angehörigen für Interviews gesucht
#4Ungelesener BeitragVerfasst: 9. Jun 2017, 16:03 
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@Angelus: Wir freuen uns über ihr Interesse. Zum jetzigen Zeitpunkt können wir für die Studie leider nur Personen berücksichtigen, die aus Düsseldorf, Köln oder Bielefeld kommen.
Da wir aber auch in Zukunft ähnlich gelagerte Forschungsprojekte durchführen werden, können Sie Frau Brüker gerne dennoch telefonisch oder per Mail kontaktieren und ihre Kontaktdaten hinterlassen. Sobald eine Studie realisiert wird, die für Sie interessant sein könnte und ihre Teilnahme ermöglicht, würden wir Sie darüber informieren und dann gerne auf ihre Erfahrungen zurückkommen.

@Maria: Ich kann Ihren Stoßseufzer absolut nachvollziehen und danke Ihnen, dass Sie uns auf diese Problematik hinweisen. Ich leite Ihren Post an Frau Brüker weiter, denn auch in Zukunft wird unser Forschungsschwerpunkt die Angehörigenpflege sein und Ihr Post enthält Aspekte, die für die Ausarbeitung neuer Studien und Forschungsperspektiven bedeutsam sein können.
Bereits in unserem aktuellen Projekt möchten wir auch der Frage nachgehen, wo strukturelle Versorgungsprobleme bestehen und welche Hindernisse es bei der Umsetzung von Hilfsangeboten gibt. Auch wollen wir mögliche Ressourcen aufdecken, wie den von Ihnen angesprochenen Mitarbeiter-Pool. Am Ende der Studie ist die Entwicklung eines Transferkonzepts vorgesehen, dass dabei helfen soll die gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen.

Liebe Grüße,
Nadine Reynartz


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