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 Betreff des Beitrags: Journalist will über "Pflegefalle" berichten
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 23. Feb 2010, 20:45 
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Sehr geehrte Forumsmitglieder,

in Absprache mit Frau R, der Betreiberin des Forums, habe ich mich hier angemeldet. Ich bin Journalist und arbeite für diverse deutsche TV-Sender. In diesem Fall recherchiere ich für den Westdeutschen Rundfunk (WDR) zum Thema "Pflegefalle".

In meinen Freundes- und Bekanntenkreis ist es mir in den letzten Jahren immer wieder zu Ohren gekommen: Häusliche Pflege mit Unterstützung der Pflegeversicherung ist für viele Familien ein hohe Belastung, sowohl physischer, psychischer als auch finanzieller Art. So hat sich beispielsweise eine Bekannte von mir bis über beide Ohren verschuldet, um ihrer Mutter eine ordnungsgerechte Pflege zukommen zu lassen (sie ist ein Einzelkind). Sie musste eine Pflegekraft einstellen, damit sie selbst arbeiten gehen kann - doch insgesamt verdient sie nicht genug, um alles zu bezahlen. So hat sie sich über die Jahre hinweg katastrophal verschuldet, ein Ende ist er jetzt abzusehen, da sie es geschafft hat, wieder einen gut bezahlten Job zu bekommen. Allerdings ist ihr neuer Arbeitsort 1.000 km von ihrer Mutter entfernt, auch das wiederum ein große Belastung.

Ich bin mir sicher, dass immer mehr Pflegende unter solchen Belastungen leiden, und dass auch immer mehr Pflegende mit den Leistungen der Pflegeversicherung unzufrieden sind. Ebenso wie mit der Tatsache, dass der Staat erst dann unterstützend eingreift, wenn das eigene Vermögen aufgebraucht ist.

Ihnen allen an dieser Stelle ein großes Kompliment dafür, dass Sie das Opfer der Pflege bringen!

Ich würde mich freuen, wenn Sie mir Ihre Geschichten dazu erzählen wollten.

Zu mir selbst: Ich bin 45 Jahre alt, seit 18 Jahren in meinem Beruf tätig, habe selbst Eltern, die noch gut beisammen und sehr vital sind. Dennoch mache ich mir natürlich oft Gedanken darüber, was passieren würde wenn .... Allerdings sind wir drei Geschwister, die sich gut verstehen, wir können dann sicher eine gute Lösung finden, haben auch schon über den "Ernstfall" diskutiert.

Allerdings ist die Diskussion natürlich keinesfalls damit zu vergleichen was passiert, wenn der Pflegefall eintritt. Und die Eltern einen so brauchen, wie man sie als Kind benötigt hat.

Ich bin gespannt auf Ihre Reaktionen. Und bitte seien Sie sich sicher: Ich bin nicht hier, um Sie in irgendeiner Weise "auszuhorchen", ich arbeite für einen serösen Sender, dessen und auch mein Anliegen es ist, die Hintergründe des Themas so umfassend und lebensnah wie möglich darzustellen.


Mit freundlichen Grüßen,

F. Sabo alias "Journalist"

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#2Ungelesener BeitragVerfasst: 23. Feb 2010, 23:09 
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Hallo und herzlich Willkommen,

erstmal finde ich es super, dass du über dieses Thema berichten willst. Etwas mehr mediale Aufmerksamkeit kann da meiner Meinung nach wirklich nicht schaden.
Ich sage jetzt einfach "du", wir pflegen hier eigentlich einen nicht so förmlichen Umgang, falls es dich stört, bitte ich um Entschuldigung. ;)

Wie können wir denn konkret weiterhelfen?
So wie ich es verstehe suchst du nach Pflegenden, die durch die Pflege in finanzielle Not geraten sind.

Vielleicht kannst du näher erklären, wie genau du dir die Zusammenarbeit mit interessierten Mitgliedern hier vorstellst.
Ich bin sicher, dass dir der ein oder andere hier gerne seine Geschichte erzählen möchte.

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Kümmerte mich um Oma (04/1919) verstorben 04/2009
und Opa (11/1918) verstorben 05/2013


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 Betreff des Beitrags: Danke für den Willkommensgruß
#3Ungelesener BeitragVerfasst: 24. Feb 2010, 11:33 
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Hallo Erra, hallo liebe Forumsmitglieder,

vielen Dank für Deinen Willkommensgruß!

Meine Idee, über das Thema zu berichten, kam in der Tat daher, dass eine meiner besten Freundinnen immer mehr in eine finanzielle Schieflage geraten sah, aus der es keinen Ausweg zu geben schien. Und in der Tat bis heute nicht wirklich gibt - sie konnte den Abstieg bremsen, das war alles.

Was mich interessiert, ist aufzuzeigen, was passiert, wenn ein Familienmitglied zum Pflegefall wird, bzw. die Pflegeversicherung in Anspruch genommen werden muss. Und was passiert, wenn die eigenen finanziellen Mittel aufgebraucht sind, sowohl die der Elterngeneration als auch die der pflegenden Kinder. Wer hilft dann noch? Wo führt das hin? Und: Was passiert, wenn der zu Pflegende verscheidet - und dann derjenige, der sich der Pflege gewidmet hat, plötzlich ohne die tägliche Aufgabe ist? Wenn er alleine mit dem Tod und der finanziellen Not zurück bleibt? Das selbe gilt natürlich auch für diejenigen, deren Eltern oder Familienangehörige in einem Heim untergebracht sind.

All diese Bereiche des Themas möchte ich gerne aufzeigen. Allerdings ist mir natürlich bewusst, dass das nicht so "hopplahopp" geht, das setzt einen Prozess des Kennenlernens und natürlich der Entscheidungsfindung von Seiten derjenigen, die geneigt sind, mir ihre Geschichte zu erzählen, voraus. Ich erwarte und verlange von keinem der Forumsmitglieder, dass sie jetzt Hurrah rufen, weil ein Journalist am Forum teilnimmt ;-)

Jeder von Euch kann gerne über das Forum mit mir in Konktakt treten, wenn er möchte, auch gerne per Mail, die Adresse ist: fabian.sabo@arcor.de.

Manchmal ist es auch einfach nur gut, zu reden oder zu schreiben - und wenn sich daraus kein für mich interessanter Fall ergibt, dann ist das auch gut so. Schließlich sind wir Journalisten auch dazu da, dass über die Dinge geredet wird - und so, zumindest manchmal, die Spannung aus einer Situation genommen wird. Also, alle sind eingeladen, mir zu schreiben, was auch immer sie mögen.

Es gibt sicherlich auch einiges, was Ihr an der Präsenz des Themas Pflege und Finanznot in den Medien auszusetzen habt. Auch an dieser Kritik bin ich interessiert, schließlich will ich es besser machen als die Kollegen.

Ich hoffe, ich habe Deine Fragen damit beantwortet - natürlich stehe ich auch zu allen anderen Fragen, die Ihr habt, bereit. Bitte bombardiert mich ;-)

Herzliche Grüße aus Berlin,


Fabian alias Journalist

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#4Ungelesener BeitragVerfasst: 24. Feb 2010, 11:43 
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Schöne Grüße Fabian,

ich hoffe, du findest hier im Forum zu deinem Projekt passebde Geschichten.

Andrej.


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 Betreff des Beitrags: Vielen Dank ...
#5Ungelesener BeitragVerfasst: 24. Feb 2010, 12:35 
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für Eure positive Reaktion! Ich finde, es ist ein unglaublich wichtiges Thema. Der Ausgang der Pflegediskussion wird bestimmen, wie unsere Gesellschaft in Zukunft den Zusammenhalt finden wird - und ob überhaupt. Und sie ist eng mit der Rentendiskussion, mit der Sozialsystemdiskussion verbunden. Das ist für alle wichtig.

LG,

Fabian

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#6Ungelesener BeitragVerfasst: 24. Feb 2010, 21:51 
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Hallo Fabian,

herzlich willkommen hier. :wink:
Da hast Du sicher recht, es geht uns Alle an wie es in Zukunft weiter läuft.
Auch wir werden mal alt und möglicherweise krank und sind dann auf Hilfe Dritter angewiesen.
Mich interessiert etwas mehr Deine Person, hast Du eine Hompage
aus der Dein Werdegang hervor geht?
Für wen genau betreibst Du die Recherche? Was hat der WDR damit zu tun geht es um ein Sendungsthema?

_________________
Liebe Grüße von Regina

(50 J.) pflegte 14 Jahre meine Schwiegermutter HB, Pflegestufe III, verstorben am 21.03.2010

Alles im Leben hat seine Zeit.........
und alles im Leben hat seinen Sinn........


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#7Ungelesener BeitragVerfasst: 24. Feb 2010, 22:19 
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Meine Idee, über das Thema zu berichten, kam in der Tat daher, dass eine meiner besten Freundinnen immer mehr in eine finanzielle Schieflage geraten sah, aus der es keinen Ausweg zu geben schien. Und in der Tat bis heute nicht wirklich gibt - sie konnte den Abstieg bremsen, das war alles.

Hallo Fabian,
ersteinmal herzlich willkommen. Ich glaube, denn überwiegenden Teil der Pflegenden, geht es wie, Deiner Freundin. Finanzell stehen wir fast alle (außer wir haben ein beruhigendes Polster) am Rande des Ruins. Wenn dann noch der zu Pflegende stirbt, muß man überlegen, wie man die Beerdigung finanziert und anschließend weiter über die Runden kommt, weil man (wie die meisten) seinen Beruf aufgegeben hat.
Edda

_________________
pflegte meinen Mann Axel, 57 J., Krebs, Pflegestufe II, verstorben am 22.7.2009,
selber Brustkrebs im "grünen" Bereich, 50% Schwerbehinderung wegen Bandscheibenvorfall.


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 Betreff des Beitrags: Lebenslauf Fabian Sabo - Journalist
#8Ungelesener BeitragVerfasst: 24. Feb 2010, 23:52 
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Liebe Forumsmitglieder,

im Anhang findet Ihr, damit Ihr ein besseres Bild von mir habt, einen Lebenslauf von mir. Eine Homepage habe ich leider noch nicht.

Der WDR interessiert sich im Rahmen der Sendereihe "die story" für das Thema Pflegefalle - und ich recherchiere derzeit die Grundlagen für den Film. In dem Film sollen Betroffene und Leidtragende vor der Kamera ihre Geschichte erzählen und Stellung nehmen können.

Anbei mein Lebenslauf:

Fabian Sabo

1965 in Freiburg im Breisgau geboren. Studium der Ethnologie, Politologie, Soziologie und Volkswirtschaftslehre an der Albertus-Magnus-Universität Köln. Seit 1992 journalistisch als Autor, Filmemacher und Produzent tätig, für alle deutschen Sender. 1999 gründete Fabian Sabo die TV-Produktionsfirma Imago TV. Mehrfach wurden seine Produktionen für den Grimme-Preis und die Rose D'Or nominiert, 2008 erhielt er den deutschen Fernsehpreis.

Seit 12/2009 ist Fabian Sabo wieder als freier Journalist und Autor tätig.

Auszüge aus Fabian Sabos Filmographie als Autor:

1997
ard-exclusiv „Ostrausch – DDR für eine Nacht“ (30 min.)
Reportage für den wdr/ard exclusiv

1999
ard-exclusiv „Zwischen Lotterbetten und Herrentoiletten“ (30 min.)
Reportage für den wdr/ ard-exclusiv

2001
die story „Uns steht das Wasser bis zum Hals“ (45 min.)
Reportage für den wdr/ die story

2005
die story „Wenn das Wasser wieder kommt“ (45 min.)
Reportage für den wdr/ die story

2004
menschen hautnah „Hungrig auf Leben – Stephan, der U-Bahn-Poet“ (45 min.)
Portrait für „menschen hautnah“

Auszüge aus Fabian Sabos Filmografie als Produzent:

1999-2009
Produktion von ca. 400 Reportagen/ Dokusoaps für alle deuschen Sender (ard, wdr, arte, RTL, RTL2, kabel eins, VOX, stern tv, etc. ...)

Auszeichnungen/ Nominierungen:

2007
Sendereihe „Suche Familie!“ (je 90 min.)
Reality-Soap für RTL2, nominiert für den Grimme-Preis/ Kategorie Unterhaltung

2008
Sendereihe „Die Ausreißer“ (je 45 min.)
Reality-Soap für RTL, erhielt den Deutschen Fernsehpreis als beste „Reality-Sendung“, wurde außerdem 2008 ebenfalls für die Rose D'Or in Luzern im der Kategorie Reality nominiert, zudem 2009 für den Grimme-Preis in der Kategorie Unterhaltung

2008
Sendereihe „Willkommen in der Nachbarschaft“ (je 90 min.)
Reality-Soap für RTL2, Nominierung für die Rose D'Or in der Kategorie Unterhaltung

Lehrtätigkeit:

Seminar „Boulevardjournalismus“
Adolf-Grimme-Institut Leipzig
2000 und 2001

Lehrgang „Kleine Produzenten am großen Markt“
Leipziger Medienfrühling 2002

Vorlesung „Produktion von Dokumentarfilmen und Dokusoaps“
Filmakademie Ludwigsburg 2003 und 2004

1999-2009
Ausbildung von 15 Volontären

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 Betreff des Beitrags: Xing-Profil Fabian Sabo
#9Ungelesener BeitragVerfasst: 24. Feb 2010, 23:55 
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Außerdem habe ich noch ein Profil bei XING, dem Netzwerkportal - dort unter meinem vollen Namen: Fabian Sabo.

Liebe Grüße,


Fabian

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#10Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Feb 2010, 17:38 
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Danke, erstmal für Deine Ausführungen.Man muß sich ja erst einmal ein Bild von seinem Gegenüber machen! :wink:

Es gibt hier sicher viele Mitglieder die eine interessante Geschichte zu erzählen haben. In gerader finanzieller Lage ist wohl kaum jemand der

viele Jahre selbst pflegt. Was genau suchst Du?

Du lieferst die Grundlagen für ein Drehbuch ,für einen Dokumentarfilm oder wird es ein Filmbeitrag mit Protagonisten?

_________________
Liebe Grüße von Regina

(50 J.) pflegte 14 Jahre meine Schwiegermutter HB, Pflegestufe III, verstorben am 21.03.2010

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und alles im Leben hat seinen Sinn........


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 Betreff des Beitrags: Hallo Regina ...
#11Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Feb 2010, 18:00 
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ich suche im Prinzip Protagonisten für eine Reportage/ einen Dokumentarfilm. Ich will darstellen, wie schwer das Leben mit der Pflege ist, wie viel existenzielle Entscheidungen man treffen muss, wenn man einen Pflegefall in der Familie hat.

Meine Idealvorstellungen wären drei Familien. Eine, die ganz am Anfang steht. Eine, die mitten drin ist. Und eine, die über jahrelange Pflege, die jetzt zu Ende geht, alles verloren hat.

Immer mit dem Fokus, dass der Staat sich aus dem zurück zieht, was eigentlich staatiche Aufgabe sein sollte.

So ungefähr stelle ich mir das vor. Und ja, ich schreibe dann sozusagen ein Buch für den Film, eine Art Konzept, damit die Redaktion sich vorstellen kann, wie der Film aussieht.

Natürlich würde ich mit jedem von Euch das, was ich drehen möchte, genau im Vorfeld besprechen - das ist Ehrensache.


LG,


Fabian

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#12Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Feb 2010, 19:01 
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Hallo Fabian,

herzlich willkommen bei uns Forum.

Gerne spreche ich noch einige Mitglieder persönlich an, ob ich allerdings ihr Interesse für dein Projekt wecken kann, weiß ich nicht.

Vielleicht möchtest du in unserem Archiv nachlesen, vor 3 Jahren hat ein Mitglied berichtet:

http://pflegendeangehoerige.foren-city. ... anach.html

_________________
Herzliche Grüße Elke
Elke (10/44) und Gerd (07/56)
Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, hirnorganisches Psychosyndrom , Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

~~~~~~~~

Ich schreibe im Forum von meinen eigenen Erfahrungen und diese müssen nicht zwangsläufig richtig sein.
Gebe ich Tipps, dann muss denen keiner Folge leisten wenn er sie nicht für richtig hält oder andere Ansichten hat.
Meine Beiträge sind als Anregung gedacht, haben aber keinen Anspruch auf Rechtsgültigkeit
.


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