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 Betreff des Beitrags: Re: Bin gespannt, was ich hier erfahren werde
#25Ungelesener BeitragVerfasst: 12. Jan 2013, 20:13 
Hallo Xenno,

ich finde Euer Konzept Klasse!
Da ich selber pflegende Angehörige sowie Pflegefachkraft bin, kenne ich die ambulanten und stationären Situationen natürlich ausreichend.
Um den Pessimismus beneide ich keinen hier - sehe da eher die Ausmasse der Hilflosigkeit und Verzweiflung.
Deswegen würde ich auch an Deiner Stelle die von Dir gutherzig gemeinten Vor-SCHLÄGE auf sich beruhen lassen....

Klar hast Du innert von 12 Stunden ein Pflegebett, oder einen Lifter - da reicht ein Anruf. Das sollte auch jede/r hier wisen.
Verglichen mit dem persönlichen Ambiente ist das "Pfennigskram".

In meiner "Freizeit" kümmere ich mich oft darum Pflegestufen durchzuboxen, KZPen zu beantragen usw usw.
Wohlgemerkt rein umsonst und im "Freundeskreis".
IMMER kommt nach einiger Zeit der Text." ... und was verdienst Du jetzt denn genau daran?" - das "Hä?" spare ich mir hier mal aus.

Alles in allem herrscht grosse Angst, Verbitterung, Überlastung, Unwissenheit und auch Hilflosigkeit vor.
All das wird auf ein neutrales Dienstleistungsangebot "projeziert" - ein Angebot, was Niemand nutzen MUSS - interessant!

Behördenangst.
Geschwafel von gelangweilten PDLern, MDKlern usw.

Riesenausschüttung in den Gehältern der Vorstände der Spitzenverbände, wichtigen Krankenkassen und Pflegekassen - GÄHN!

Die tun mir am allermeisten leid - hehehe :-).


Ich würde hier niemals anbieten, was ich machen kann, denn es wird zerrissen - selbst wenn es ehrenamtlich ist.
"Wo ist denn da der Haken?"
"Warum tust Du das?"

So isset und so wird et bleiben, bis die Menschen aufwachen.

Alles Gute für Dein und Euer Projekt!!!!


p.s. Sorry, ich habe die ganzen Smilies ja total vergessen...........


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin gespannt, was ich hier erfahren werde
#26Ungelesener BeitragVerfasst: 13. Jan 2013, 00:58 
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Xuxu45 wer immer sich hinter diesem Nick verbirgt:
Natürlich weiß ich, das man schnell einen Lifter und ein Pflegebett organisiere kann- meine Frage zielt aber darauf ob ein solcher Urlaub in dem Haus möglich ist und ob es überhaupt erwünscht ist .
Mein Mann ist nicht nur im Rollstuhl, sondern ein Schwerstpflegefall und es gibt immer wieder Menschen, die nicht verstehen, das man mit sowas in Urlaub fährt- wenn ich das malmst verkürzt zusammenfasse.
Komme ich aber in eine Ferienunterkunft, in der Menschen offen und freundlich mit jeder egal wie gearteten Einschränkung umgehen und selbstverständlich vom Haus og Hilfsmittel organisieren, kann ich mit meiner Familie ganz entspannte Ferien verbringen.

Zu folgendem Zitat möchte ich noch sagen, dass ich diese Ausführungen einfach nur dumm finde, denn da du nicht im geschützten Bereich lesen kannst, kennst du die Menschen hier nicht und schiesst ins Blaue
Wer hier sein Projekt vorstellt möchte doch Gedanken Austausch - oder nicht?
Oder sollte man besser "Eigenwerbung" drüberschreiben?
XUXu45 hat geschrieben:
Um den Pessimismus beneide ich keinen hier - sehe da eher die Ausmasse der Hilflosigkeit und Verzweiflung.....
All das wird auf ein neutrales Dienstleistungsangebot "projeziert" - ein Angebot, was Niemand nutzen MUSS
Ich würde hier niemals anbieten, was ich machen kann, denn es wird zerrissen - selbst wenn es ehrenamtlich ist.
"Wo ist denn da der Haken?"
"Warum tust Du das?"

So isset und so wird et bleiben, bis die Menschen aufwachen.

Alles Gute für Dein und Euer Projekt!!!!


p.s. Sorry, ich habe die ganzen Smilies ja total vergessen...........


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin gespannt, was ich hier erfahren werde
#27Ungelesener BeitragVerfasst: 13. Jan 2013, 12:54 
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XUXu45 hat geschrieben:
Hallo Xenno,
ich finde Euer Konzept Klasse!
Da ich selber pflegende Angehörige sowie Pflegefachkraft bin, kenne ich die ambulanten und stationären Situationen natürlich ausreichend.

Demnach kannst du aus eigener Erfahrung in stationärer Pflege die Aussagen von Hans bestätigen, dass Pflegeheime nicht empfehlenswert sind?

xenno hat geschrieben:
Sagt doch mal selber, möchtet ihr gerne in einem klassischen Altenheim leben müssen, nur weil ihr euren Haushalt nicht mehr alleine geregelt bekommt? Klar, wohlhabende Leute holen sich irgendwelche dienstbaren Geister aus Polen etc. Aber das kann sich nun wirklich nicht jeder leisten. Und, das Sozialamt bezahlt solche Hilfen auch nicht.

xenno hat geschrieben:
Ich glaube, wir sind uns einig, dass es für die meisten nicht gerade ein beruhigender Gedanke ist, eines Tages in ein Altersheim zu müssen.

xenno hat geschrieben:
Bei dem Vergleich der Kosten ging es mir nur um die absolute Höhe. Und, da stellt sich dann schnell die Frage, wer die Kosten für klassische Heime aus eigenen Einkünften bezahlen kann. Eine Durchschnittsrente reicht dafür in den allermeisten Fällen nicht aus.

xenno hat geschrieben:
Und mal ehrlich, ist es nicht ein ungutes Gefühl nach einem langen Arbeitsleben den Lebensabend vom Sozialamt mitfinanzieren zu lassen? Für mich wäre das nichts. Aber auch da werden wohl die Meinungen auch auseinander gehen.


Ich übrigens kenne gute Pflegeheime, denen ich in KZP auch bedenkenlos meinen Mann anvertrauen kann.
Denn die Alternative von xenno alias Hans kommt für ihn leider nicht in Frage.

_________________
Herzliche Grüße Elke
Elke (10/44) und Gerd (07/56)
Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, hirnorganisches Psychosyndrom , Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

~~~~~~~~

Ich schreibe im Forum von meinen eigenen Erfahrungen und diese müssen nicht zwangsläufig richtig sein.
Gebe ich Tipps, dann muss denen keiner Folge leisten wenn er sie nicht für richtig hält oder andere Ansichten hat.
Meine Beiträge sind als Anregung gedacht, haben aber keinen Anspruch auf Rechtsgültigkeit
.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin gespannt, was ich hier erfahren werde
#28Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Jan 2013, 19:11 
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Hallo,

ich möchte noch einmal richtig stellen, dass ich überhaupt nichts über die Qualität von Pflegeeinrichtungen gesagt habe. Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass sie alle ( ausnahmslos alle ) auf einem hohen Niveau ihre Dienste verrichten. Ich hoffe, die Fälle, in den von üblen Machenschaften die Rede sind, sind wirklich nur die berühmten schwarzen Schafe und nicht etwas die Spitze eines Eisbergs. Wie gesagt, ich glaube erst einmal an das Gute im Menschen.

Nur, und das sage ich immer wieder, ist für viele Menschen die Vorstellung von einem Leben im "Heim" unschön und beängstigend. Und hier kann unser Konzept "Kurpension statt Altersheim" eine Lösung sein.

Natürlich, und da gibt es auch überhaupt keine Frage, können wir eine intakte Familie nicht voll ersetzen. Dafür gibt es eigentlich auch keine Alternative. Aber dort wo es keine solche Familie gibt, können wir diese vielleicht ein bisschen ersetzen.

Und, unser Angebot richtet sich nicht, wie hier immer wieder angemerkt wird, an besonders "betuchte" Personen. Die, die richtig Kohle haben, die leben auch im Alter, ganz anders. Nein, unser Angebot richtet sich an ganz normale Menschen mit ganz durchschnittlichen Einkünften.

Nun war noch die Frage offen, ob Urlaub mit Behinderten bei uns möglich ist. Grundsätzlich natürlich ja.
Allerdings mit den Einschränkungen, die wir auch bei Dauergästen machen würden. Wir sind ein ganz normaler Pensionsbetrieb und wollen es auch bleiben. Wenn der mit uns kooperierende Pflegedienst die notwendigen Pflegeleistungen im Haus realisieren kann, sehen ich keine Probleme. Es wäre vor einer Buchung ggf. eine Rücksprache unserem Pflegedienst angeraten.

... Ach, und noch etwas. Es ist übrigens nicht ganz so einfach wie sich der eine oder andere sich das vorstellt. Dauergäste sind ganz anders als Gast, die nur für ein paar Tage unsere Dienste in Anspruch nehmen.


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