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 Betreff des Beitrags: Zuständigkeit für Heime mit Wachkoma-Station
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Sep 2012, 17:37 
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Hallo, seit 1 1/2 Jahren bemühe ich mich darum, zu erfahren, wer dafür verantwortlich ist, dass es in unserem Großraum Heiligenhaus, mettmann, Ratingen und Velbert in keinem der unzähligen Heime einen Pflegeplatz für einen Menschen im wachkoma gibt. Eine Behörde verweist auf die andere, die Petitionsausschüsse sind hilf- und nutzlos, ebenso die Farce von Bundes- und Landesbehindertenbeauftragten. Die Landtags- und Bundestagsabgeordneten helfen nicht, niemand ist zuständig, eine vernünftige Antwort zu geben.

Weiss jemand, wer dafür zustsändig ist??? Danke.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zuständigkeit für Heime mit Wachkoma-Station
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Sep 2012, 17:58 
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siggi75 hat geschrieben:
Eine Behörde verweist auf die andere, die Petitionsausschüsse sind hilf- und nutzlos, ebenso die Farce von Bundes- und Landesbehindertenbeauftragten. Die Landtags- und Bundestagsabgeordneten helfen nicht, niemand ist zuständig, eine vernünftige Antwort zu geben.


Hast du schon einmal überlegt, die Medien einzuschalten?

Hier gesucht

http://www.heimplatz-deutschland.de/nor ... hkoma.html

http://www.schlaganfall-info.de/heime_4.htm

Mein Tipp:

persönliches Budget beantragen
und mit Assistenzkräften eine 24-Stunden-Pflege zu Hause organisieren.
Ich kenne einige pflegende Angehörige mit Wachkomapatienten die 24-Stunden-Pflege zu Hause organisieren und sagen, nie wieder zurück ins Heim

oder
24 Stunden-Intensivpflege mit der GIP http://www.gip-intensivpflege.de/
in der Häuslichkeit organisieren

_________________
Herzliche Grüße
Der Admin


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 Betreff des Beitrags: Re: Zuständigkeit für Heime mit Wachkoma-Station
#3Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Sep 2012, 18:38 
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Also von Heimen mit Wachkomastation halte ich überhaupt nichts, das sind Abstellgleise.
Wenn überhaupt in ein Heim dann bitte in eine Phase-F-Einrichtung.

http://www.bag-phase-f.de/

http://www.schlaganfall-info.de/heime_4.htm

http://www.lag-phase-f-nrw.de/mitgliedseinrichtung.html

Grüsse
Ingo

_________________
Ingo ( 02/68 ) pflege meine Frau Christine ( 06/69 ), Hirnblutung, Hirnstammkompression, Hirngewebeentfernung und Hemicraniektomie nach Schlaganfall im Juni 2008, mit anschliessendem Wachkoma, Aphasie, Tetraplegie, Dysphagie, LP-Shunt, PEG, Pflegestufe 3+, pflege seit Mai 2009 zu Hause (kein Pflegedienst)
Mein Baby gehört zu mir, ist das klar ?
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 Betreff des Beitrags: Re: Zuständigkeit für Heime mit Wachkoma-Station
#4Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Sep 2012, 09:57 
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Aus Erzählungen einer Freundin, die im hiesigen Wachkoma-Haus arbeitet, weiß ich, dass das langfristige Ziel ist, die Patienten so weit zu rehabilitieren, dass sie in der angeschlossenen Wohngemeinschaft leben können, falls sie nicht wieder nach Hause können.

Das ist dort ein Haus mit 28 Betten.
Ein Alten- und Plegeheim ist in der Nachbarschaft.
Man ist also als Wachkomapatient dort nicht "im Altenheim".

Wenn ich sie demnächst mal treffe, werde ich sie genauer "ausfragen" :dfbgirliezwinkern: .

Sie erzählte aber von mindestens einem Fall, wo der Patient wieder "ganz wach" geworden ist.

_________________
Kümmerte mich um Schwiegermutter (*1929-2015) mit Demenz und arbeite Teilzeit in einem kleinen Pflegeheim.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zuständigkeit für Heime mit Wachkoma-Station
#5Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Sep 2012, 16:26 
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Nix für ungut gypsie, Haus Oase in Brilon ist nicht die schlechteste Phase f Einrichtung wenn man ein wenig damit beschäftigt hat ist die Anzahl geeigneter Hauser für Menschen m Wachkoma erschreckend übersichtlich- in NRW ist schon eine Hand fast zuviel zum abzählen. Auch ist es erstmal das wichtigste, das der Mensch da so mfassend gefördert und gepflegt wird, wie es für ihn nötig ist. Das ist auch in vielen facheinrichtungen mangelhaft. "wach werden" ist natürlich die Hoffnung und das Ziel von uns Angehörigen, davor kommt aber: gut pflegen, raus aus dem Bett, an die frische Luft , gute Biografiearbeit, umfassende Therapien, gute Atmosphäre... Ich habe nun schon ein paar Häuser gesehen, mein Mann in einem solchen gelebt, die meisten scheitern doch oft schon an dem Wunsch nach täglich ankleiden und in den Rollstuhl mobilisieren. Es werden Lagerungen angekreuzt, die nicht stattfinden, die Menschen werden teilweise unzureichend gewaschen, das Pflegepersonal und behandelnde Ärzte der Einrichtung auch oft mangelhaft vertraut mit dem Krankheitsbild Wachkoma


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 Betreff des Beitrags: Re: Zuständigkeit für Heime mit Wachkoma-Station
#6Ungelesener BeitragVerfasst: 2. Dez 2012, 12:22 
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Hallo und danke für die Nachrichten.
Nach schwerer OP bin ich (78) zurück und habe heute die Stellungnahmen gelesen. Leider weiß offensichtlich niemand, wer staatlicherseits dafür zuständig ist, dass es in unserem Großraum hier um die Kreisstadt Mettmann herum kein Pflegeheim mit Phase F gibt.
Zu den Fragen und Statements:
Medien: natürlich wollte ich die Medien einschalten. Weder BILD, Focus, Spiegel usw. noch der WDR haben das geringste Interesse an Problemen, die Menschen im Wachkoma haben. Wenn überhaupt eine Antwort kam, ist sie negativ.
Phase F: wenn es kein Heim hier mit Phase F gibt, nimmt man schließlich den Platz, welchen man erhalten kann. Krank und 78 Jahre alt kann ich leider nicht mehr den Rat des Sozialministeriums NRW befolgen und dahin ziehen, wo es ein solches Heim gibt (eigentlich Frechheit)
Wohngemeinschaften: ich kümmere mich jetzt 13 Jahre um meine komatöse Stieftochter und sehe viele Menschen im Wachkoma. Ich habe gesehen, wie sie sterben, aber noch nie, wie einer wieder aufgewacht ist, geschweige in einer Wohngemeinschaft leben kann.
Lagerung, Mobilisierung in den Rollstuhl, Umbetten: ja, so sehe ich das auch. Glück hat man, wenn dies geschieht. Wie soll das auch gehen, bei diesem chronischen Fachpersonal- und Personalmangel? Und weder die Kostenträger, noch die Heimaufsicht unternehmen etwas. Der MDK stellt Noten zwischen 2+ und 1 aus und hat seine Ruhe. Dafür stuft er aber von Härtefall in Stufe 2 (nach den Regel hat er sogar Recht, wo schlecht gepflegt wird, fallen auch weniger Minuten an. Der zu pflegende Mensch spielt hier keine Rolle mehr.

Danke und Gruß


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 Betreff des Beitrags: Re: Zuständigkeit für Heime mit Wachkoma-Station
#7Ungelesener BeitragVerfasst: 2. Dez 2012, 12:34 
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Hallo Siggi,

es ist schwer eine gute Einrichtung zu finden denn die gibt es, wenn man ehrlich ist, eigentlich nicht.
Die Zuwendung und Pflege die ein Mensch im Wachkoma benötigt kann eine Einrichtung nicht bieten.

Ich würde dir zur häuslichen Intensivpflege raten evtl. eine eigene Wohnung mit 24 Std. Assistenz.
Das könnte dann ganz in deiner Nähe sein.

Grüsse
Ingo

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Ingo ( 02/68 ) pflege meine Frau Christine ( 06/69 ), Hirnblutung, Hirnstammkompression, Hirngewebeentfernung und Hemicraniektomie nach Schlaganfall im Juni 2008, mit anschliessendem Wachkoma, Aphasie, Tetraplegie, Dysphagie, LP-Shunt, PEG, Pflegestufe 3+, pflege seit Mai 2009 zu Hause (kein Pflegedienst)
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 Betreff des Beitrags: Re: Zuständigkeit für Heime mit Wachkoma-Station
#8Ungelesener BeitragVerfasst: 2. Dez 2012, 13:28 
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Hallo Ingo,
mit 78 bzw. 79 Jahren, großem Umbau des Hauses, 5 OPs in 14 Monaten können wir selbst mit häusl. Pflegepersonal so etwas nicht mehr machen. Ich habe vorgestern eine Klage gegen Kreis und Land wg. fehlender Heimplätze mit Fachpflege für Wachkoma eingereicht. Mal sehen, ob sie angenommen wird.
Gruß, siggi


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 Betreff des Beitrags: Re: Zuständigkeit für Heime mit Wachkoma-Station
#9Ungelesener BeitragVerfasst: 2. Dez 2012, 13:33 
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Nee, nicht das Haus umbauen sondern in der Nähe eine Wohnung für die Stieftochter anmieten und 24 Std Pflege/Assistenz organisieren.

Grüsse
Ingo

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