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 Betreff des Beitrags: Krankenkasse muss Wachkomapatienten keinen Rollstuhl zahlen
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 23. Jun 2010, 07:21 
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AOK lehnt Multifunktionsstuhl ab

Für einen Wachkomapatienten in einem Pflegeheim

muss die Krankenkasse nicht für einen Rollstuhl für Spazierfahrten
aufkommen. Das hat die 18. Kammer des Sozialgerichtes Dresden
entschieden (Aktenzeichen: S 18 KR 540/05 ER). Ein 41 Jahre alter
Angestellter aus Weinböhla (Landkreis Meißen) liegt seit einem
Treppensturz 2004 im so genannten Wachkoma und ist vollständig auf
fremde Hilfe angewiesen. Die AOK lehnte einen knapp 2700 Euro teuren
Multifunktionsrollstuhl für Spazierfahrten mit Angehörigen ab.

Das Gericht entschied laut einer Mitteilung im Oktober 2005, dass
die Krankenkasse Hilfsmittel bezahlen muss, wenn diese die
Selbstbestimmung der Betroffenen fördern. Der Mann könne aber nicht
seinen eigenen Willen äußern. Von Angehörigen herumgefahren zu
werden, ohne eigene Wünsche äußern zu können, sei Teil der Pflege.

Die Pflegekasse müsse den Rollstuhl nicht bezahlen, sie trage die
Heimkosten. Das Pflegeheim müsse Rollstühle bereitstellen, aber nicht
erlauben, dass damit das Heimgelände verlassen werde.

Fundstelle:

www.krankassen.de

_________________
Herzliche Grüße Elke

Gerd (07/56) Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

Elke (10/44) "wer über seine Kräfte hinaus pflgegt wird selbst zum Pflegefall" .... ich habe Krebs, vermutlich zu spät auf mich selbst geachtet.~~~~~~~~

Ich schreibe im Forum von meinen eigenen Erfahrungen und diese müssen nicht zwangsläufig richtig sein.
Gebe ich Tipps, dann muss denen keiner Folge leisten wenn er sie nicht für richtig hält oder andere Ansichten hat.
Meine Beiträge sind als Anregung gedacht, haben aber keinen Anspruch auf Rechtsgültigkeit
.


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#2Ungelesener BeitragVerfasst: 23. Jun 2010, 07:28 
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Ein Skandal !!

Ein Fall für das BSG.

Grüsse
Ingo

_________________
Ingo ( 02/68 ) pflege meine Frau Christine ( 06/69 ), Hirnblutung, Hirnstammkompression, Hirngewebeentfernung und Hemicraniektomie nach Schlaganfall im Juni 2008, mit anschliessendem Wachkoma, Aphasie, Tetraplegie, Dysphagie, LP-Shunt, PEG, Pflegestufe 3+, pflege seit Mai 2009 zu Hause (kein Pflegedienst)
Mein Baby gehört zu mir, ist das klar ?
--------------------------
Versuche nicht Dinge zu ändern die Du nicht ändern kannst
sondern ändere lieber die die Du ändern kannst.


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#3Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Jun 2010, 20:45 
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Hallo Ingo!

Das sehe ich genauso! *grummel*

Gruß Ramona


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#4Ungelesener BeitragVerfasst: 29. Jun 2010, 21:31 
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trauig aber wahr
wobei wir so manche haben die nicht selbstbestimmen können wo sie hinwollen und doch einen RS haben und das alleine aus den grund der lagerungs und druckwechsel

auch mein opa hat einen und er kann nicht sagen wohin er will

_________________
LG MeDa

Mein Opa(80) ist seit 20 Jahren daheim und wird von meinen Eltern gepflegt. Diagnose Schlaganfall,Tuberkolose Hirnhautentzündung und nun kam der Krebs im Endstatdium


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#5Ungelesener BeitragVerfasst: 30. Jun 2010, 07:38 
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MeDa hat geschrieben:

........ auch mein opa hat einen und er kann nicht sagen wohin er will


Es ging um eine Rollstuhlversorgung für einen Heimbewohner.

Jahrelang haben die Krankenkasse versucht, Rollstühle für Heimbewohner abzulehnen, mit der Begründung, soll das Heim vorhalten.

Es gibt zwischenzeitlich Rechtsprechungen
http://pflegendeangehoerige.info/hilfsm ... .html#6952

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Herzliche Grüße Elke

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Elke (10/44) "wer über seine Kräfte hinaus pflgegt wird selbst zum Pflegefall" .... ich habe Krebs, vermutlich zu spät auf mich selbst geachtet.~~~~~~~~

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#6Ungelesener BeitragVerfasst: 30. Jun 2010, 10:42 
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aber auch selbst im heim haben alle einen die es brauchen

sogar spezial anfertigungen da unsre jünsgte bew. 38 ist und einen gendefekt hat hat die einen richtigen speziellen bekommen weil einiges zu beachten war

ich denke das dies immer wieder auch ne ausrede ist für die ämter denn woher soll das heim denn die RS alle herbekommen
soviel geld haben die ja auch nicht

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LG MeDa

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 Betreff des Beitrags: Re: Krankenkasse muss Wachkomapatienten keinen Rollstuhl zah
#7Ungelesener BeitragVerfasst: 30. Jun 2010, 11:20 
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Elke hat geschrieben:
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aufkommen. Das hat die 18. Kammer des Sozialgerichtes Dresden
entschieden (Aktenzeichen: S 18 KR 540/05 ER). Ein 41 Jahre alter
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Das Gericht entschied laut einer Mitteilung im Oktober 2005, dass
die Krankenkasse Hilfsmittel bezahlen muss, wenn diese die
Selbstbestimmung der Betroffenen fördern. Der Mann könne aber nicht
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erlauben, dass damit das Heimgelände verlassen werde.

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