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 Betreff des Beitrags: Betreutes Wohnen?
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Jan 2016, 20:56 
Hallo zusammen,

ich bin neu hier und habe ein Anliegen. Mein Opa ist dement und meine Oma pflegt ihn zu Hause. Natürlich unterstützt die ganze Familie wo sie nur kann, nur wird es im Laufe der Zeit alles eher schlimmer als besser. Ich habe darüber nachgedacht, ob vlt ein Betreutes Wohnen nicht für meine Großeltern hilfreicher wäre, weiß nur nicht ob ich dies mal ansprechen soll. Ich meine, meine Oma ist noch fit und alles, aber ich glaube es täte ihr gut sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Das würde sie nicht so fertig machen.
Was sagt ihr dazu? Ich danke euch für die Hilfe.

Lg
Julia


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 Betreff des Beitrags: Re: Betreutes Wohnen?
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Jan 2016, 17:02 
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Hallo Jule, leider ist betreutes Wohnen nicht geeignet bei Demenz. Dort hat man quasi eine eigene Wohnung mit Notfallklingel.
Man gehört mit Demenz aber unter Menschen und vor Allem auch unter pflegende Menschen. Ein Demenzkranker klingelt im Notfall nicht.

Er wird aber u.U. tagelang nicht essen oder trinken oder Körperpflege durchführen.

Schau nach Demenz-Wohngruppen oder so. Dort ist Pflegepersonal vorhanden. Es wird in kleinen Gruppen, von meistens ca. 8 Personen gelebt.

Für diese sind dann meistens 2 Pflegepersonen (nachts eine) immer vor Ort.


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 Betreff des Beitrags: Re: Betreutes Wohnen?
#3Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Jan 2016, 19:24 
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scheint sich hier wohl zu fühlen

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Guten Abend Julia,

eine Demenz-WG wäre sicher eine gute Option. Wenn jedoch die Begleitung zu Hause unterstützt werden soll, dann wäre es möglich, mit der Pflegekasse zu sprechen, ob eine qualifizierte Betreuerin nach § 87 b SGB für einige Stunden kommen kann. Demenzbetreuer können euch dann auch wertvolle Informationen geben, die euch zu Hause helfen, in bestimmten Situationen besser zurecht zu kommen. Für euren Opa wäre es auf jeden Fall auch eine sehr gute Hilfe und für deine Oma ist es eine deutliche Entlastung.

Herzliche Grüße

carpe diem (Karin)


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 Betreff des Beitrags: Re: Betreutes Wohnen?
#4Ungelesener BeitragVerfasst: 11. Jan 2016, 10:18 
Danke für eure Antworten. Ich denke ich werde das mit dem Demenzbetreuer mal in meiner Familie besprechen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Betreutes Wohnen?
#5Ungelesener BeitragVerfasst: 1. Feb 2016, 00:10 
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Unbedingt bedenken, dass die Kasse den Demenzbetreuer nur 4 Stunden im Monat bezahlt. Sprich 1 x die Woche 1 Stunde.

_________________
Kümmerte mich um Schwiegermutter (*1929-2015) mit Demenz und arbeite Teilzeit in einem kleinen Pflegeheim.


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 Betreff des Beitrags: Re: Betreutes Wohnen?
#6Ungelesener BeitragVerfasst: 1. Feb 2016, 00:57 
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Hallo Ellen,

wie kommst du auf diese Aussage?
Ich denke, die ist falsch.

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Herzliche Grüße Elke
Elke (10/44) und Gerd (07/56)
Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, hirnorganisches Psychosyndrom , Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

~~~~~~~~

Ich schreibe im Forum von meinen eigenen Erfahrungen und diese müssen nicht zwangsläufig richtig sein.
Gebe ich Tipps, dann muss denen keiner Folge leisten wenn er sie nicht für richtig hält oder andere Ansichten hat.
Meine Beiträge sind als Anregung gedacht, haben aber keinen Anspruch auf Rechtsgültigkeit
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 Betreff des Beitrags: Re: Betreutes Wohnen?
#7Ungelesener BeitragVerfasst: 1. Feb 2016, 13:41 
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104,-- € im Monat. Dafür bekam man bei uns 4 Stunden à 24,50 €.

Sinnvoller war, das Geld anzusparen und für den Eigenanteil der Kurzzeitpflege zu verwenden.

Oder zur Tagespflege.

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Kümmerte mich um Schwiegermutter (*1929-2015) mit Demenz und arbeite Teilzeit in einem kleinen Pflegeheim.


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 Betreff des Beitrags: Re: Betreutes Wohnen?
#8Ungelesener BeitragVerfasst: 1. Feb 2016, 14:01 
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Unbedingt bedenken, dass die Kasse den Demenzbetreuer nur 4 Stunden im Monat bezahlt. Sprich 1 x die Woche 1 Stunde.


Liebe Ellen,

neu ab 2015 ist, dass jeder Pflegebedürftige mit Pflegestufe 0 bis 3 einen Anspruch auf diese
monatlichen 104 Euro hat.

Die Leistungen können angespart werden und nicht in Anspruch genommene Leistungen können so gar in das nächste Kalenderjahr zu übertragen, allerdings nur bis 30.6. des Folgejahres.

Es ist darum auch möglich, z. B. in einem Monat auch den Doppelten oder gar Dreifachen Betrag zu beanspruchen,
sofern noch ein Guthaben (nicht in Anspruch genommene Leistungen) vorhanden ist.
gipsyking hat geschrieben:
Sinnvoller war, das Geld anzusparen und für den Eigenanteil der Kurzzeitpflege zu verwenden.

Auch das ist weiterhin möglich.

_________________
Herzliche Grüße Elke
Elke (10/44) und Gerd (07/56)
Hirnblutung nach SHT 1995, Insult, hirnorganisches Psychosyndrom , Anosognosie, Hemiplegie rechts, schwere Globalaphasie mit buccofacialer Apraxie, Sprechapraxie, Anarthrie, rechtsbetonte Facialisparese und Dysphagie, Epilepsie, PG 5, pflege zu Hause.

~~~~~~~~

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