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 Betreff des Beitrags: Beruhigungsmittel : unterschätzte Nebeneffekte
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Jan 2017, 13:06 
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Guten Tag,

... eine Ex-Altenpflegerin gab mir in dieser Woche zu verstehen, dass eine intensive Verabreichung von Beruhigungsmitteln im Schnitt zu einer deutlichen Lebensverkürzung führen muss. Das ist dann vermutlich wohl auch die Ursache weshalb Heimpatienten deutlich eher sterben als Patienten zu Hause.

Sollte das zutreffen sollte man als Betreuer sich in diesem Punkt durchaus Sorgen machen, zumal diese Form der Sedierung ja auch inzw. sehr häufig über Gebühr genutzt wird von Pflegefachkräften wenn man so in der Presse liest. Ist diese (These/Annahme) zutreffend ?!


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 Betreff des Beitrags: Re: Beruhigungsmittel : unterschätzte Nebeneffekte
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Jan 2017, 14:52 
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Guten Tag,

jedes wirksame Medikament hat auch Nebenwirkungen, weshalb sein Einsatz jeweils von den behandelnden Ärzten abgewogen und verschrieben werden muss.

Daher ist es sicher eine unzulässige Vereinfachung, etwaige Unterschiede in der Lebenserwartung ursächlich auf den Einsatz von Beruhigungsmitteln zurückzuführen.

Es sicher ebenso wenig zulässig - und bestimmt auch nicht zutreffend - Ärzten und Pflegern zu unterstellen, sie würden derartige Beruhigs- und Schmerzmedikamente nicht aus medizinischen sondern aus pflegeerleichternden Gründen verschreiben, bzw. einsetzen. Schon gar nicht sollten solche Unterstellungendazu führen, dass man dem eigenen Angehörigen nötige Medikamente vorenthält.

Ein ständiger Dialog mit den behandelnden Ärzten darüber, ob eine Medikation noch richtig ist oder vielleicht angepasst werden kann, ist sicher sinnvoll. Dazu braucht es aber ständigen Kontakt mit seinem Angehörigen, den Pflegern und den Ärzten - aber sicher keine Presseberichte.

Grüße

Maria

_________________
Ich (08/50) kümmerte mich um meine Tochter (01/72, verstorben 05/14, MS, Pflegestufe 3), die mit 24 Stunden-Assistenz finanziert durch ein persönlichen Budget nach dem Arbeitgebermodell in ihrer eigenen Wohnung lebte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Beruhigungsmittel : unterschätzte Nebeneffekte
#3Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Jan 2017, 17:42 
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:girlherzblink: DANKE Maria...

später mehr!

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in diesem Sinne

Susanne

Neben meiner Tätigkeit als Pflegedienstleitung in einem Pflegeheim war ich
der "Kümmerer" von Mac PS2 bds. Beinamputiert und und und...
den ich 2007 über dieses Forum kennengelernt habe. Mac ist am 14.1.2016 auf seine letzte Reise gegangen


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 Betreff des Beitrags: Re: Beruhigungsmittel : unterschätzte Nebeneffekte
#4Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Jan 2017, 20:49 
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Also mal ganz ehrlich bei Mutti im Heim war eine ältere Dame die war echt schwierig zu bändigen.
Definitiv hat sie keine Beruhigungsmittel bekommen
Auch meine Mutti nicht obwohl sie Nachts nicht schlafen konnte.
Angelika

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Pflegte meinen Mann Gerhard 64 Jahre PS 2 zum Schluss 3 verstorben 29.3.2016


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 Betreff des Beitrags: Re: Beruhigungsmittel : unterschätzte Nebeneffekte
#5Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Jan 2017, 23:28 
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Eigentlich ist den Worten von Maria nichts hinzuzufügen!

Es ärgert mich maßlos, dass Sie , wenn sie hier einen Beitrag schreiben,
lediglich mit Unterstellung usw einschlagen.

Es hört sich an, als wenn die Pflegekräftemit einem Bauchladen durch dei
Zimmer laufen, damit ja lle Patienten. Bewohner fein abgeschossen und somit still sind.

Für die Gabe von diesen Medikamenten benötigt man ein Rezept, ein solches bekommt
man vom Arzt, unser Neurologe setzt ein Medikament weder an noch ab, ohne das vorher
mit den Angehörigen besprochen zu haben,
dazu gibt es ein Informationsformular auf dem Wirkung, Nebenwirkungs usw, erklärt sind
und das lässt er sich von Angehörigen oder Betreuer unterschreiben.

Wir hatten am Dienstag Visite, wir haben 2 Änderungen, Reduzierungen!!! besprochen und heute
mittag rief er an und sagte ab jetzt kann dei REduzierung gestartet werden, er hat von beiden
Bewohnern die zuständigen Angehörigen erreicht..

und so nebenbei, im Okt. 16 ist eine BWin gestorben die jetzt im Januarc 21 Jahre bei uns gewesen wäre
unsere älteste BWin ist im 102 . Lebensjahr...
liegt bestimmt an der unkontrollierten Verteilung von irgendwelchen Medikamenten..

also ich möchte doch wirklich bitten zu überlegen was geschrieben wird bevor es zu solchen
Äußerungen kommt...

_________________
in diesem Sinne

Susanne

Neben meiner Tätigkeit als Pflegedienstleitung in einem Pflegeheim war ich
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 Betreff des Beitrags: Re: Beruhigungsmittel : unterschätzte Nebeneffekte
#6Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Jan 2017, 10:00 
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Ach Susanne,

dieser Mensch will doch nur provozieren!!!!

Am besten reagiert man gar nicht auf seine Beiträge und lässt ihn im eigenen Saft schmoren. Denn diese Angriffe immer wieder dienen doch nur dazu, uns alle weiter nach unten zu ziehen. Etwas positives ist von diesem Herrn noch nie gekommen. Und Fragen wurden bisher auch immer nur ausweichend beantwortet, wenn überhaupt.

_________________
Christina (01/53) Pflege seit 02/2012 Mutter (10/17) nach Darm-OP. Parkinson, Depressionen, z.T. Schizophrenie.
verstorben 12/2016
Mein Motto: Eine Träne die man lacht, braucht man nicht zu weinen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Beruhigungsmittel : unterschätzte Nebeneffekte
#7Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Feb 2017, 18:26 
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Wo steckt die Provokation? Ich kenne den Herrn und seine anderen Artikel nicht. Ich kann und will das nicht beurteilen. Wenn er hier ist, hat er bestimmt auch mit persönlichem Leid zu kämpfen.
Er gibt den Hinweis, dass er erfahren hat, dass INTENSIVE Medikation mit Beruhigungsmittel zu einem früheren Ableben führen könnte.
Er spricht davon, dass, FALLS die Annahme zutrifft, man sich als Betreuer Sorgen machen müsse. Zum Schluss fragt er an ob diese These/Annahme zutreffend ist, versehen mit einem Fragezeichen.

Niemand muss sich aus solcher Argumentation angegriffen fühlen. Manche Antworten lassen darauf schließen.

Ich war selber lange Zeit von meiner Mamma mehr als geplagt, Tag und Nacht durch ihre Dauerruferei.
Ich war so am Ende, so fix und fertig durch ständigen Schlafentzug, körperliche Überforderung und Nerverei, dass ich nachts mittels Notdienst einen Arzt geholt habe.

Nur die Medikamente hatten durch die Bank, aufgelistet im Waschzettel, so gravierende Nebenwirkungen, dass ich sie ihr nicht geben konnte.

Der Wunsch nach Ruhe ist verständlich und ständig unruhige Patienten sind eine Riesen-Qual für die Umgebung! Man glaubt es nicht mehr aushalten zu können.
Bei den eigenen Leuten tut man sich schwerer, mit der Entscheidung geben oder nicht geben. Meine erwachsenen Kinder hätten die Omi unter Medikamente gesetzt, ich konnte es nicht. Wieviel leichter geht es mit Fremden. Das ist keine Unterstellung, keine beabsichtigte Böswilligkeit. Es ist doch nur zu verständlich, dass ständige Ruhestörung die anderen peinigt ja quält. Man sehnt sich regelrecht nach Stille.

Also damals gab es nichts ungefährlicheres an wirksamen Mitteln. Ich habe alle möglichen Ärzte nach harmlosen Alternativen befragt. Ohne Ergebnis.

Wie es sich jetzt verhält kann ich nicht beurteilen.

Liebevolles Eingehen auf andere die hier schreiben kann doch so viel Gutes bewirken.
Das ist nur ein lieb gemeinter Anstupser.

Viele liebe Grüße
Jutta Eva


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 Betreff des Beitrags: Re: Beruhigungsmittel : unterschätzte Nebeneffekte
#8Ungelesener BeitragVerfasst: 1. Mär 2017, 12:32 
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Guten Morgen,

ich habe gerade einen Artikel gelesen mit der Überschrift: Weltweite Studien zeigen: Hochdosierte B-Vitamine reduzieren Schizophrenie-Symptome.

Von Paul Anthony Taylor
"Es ist ein heftiger Schlag für die Pharmaindustrie, deren giftiges Behandlungssortiment bei psychischen Erkrankungen sich wie ein Würgegriff um die Patienten legt. Ein auf mehreren weltweiten Studien basierender Review unterstreicht, dass eine Begleittherapie mit hochdosierten B-Vitaminen die Schizophrenie-Symptomatik erheblich reduzieren kann, stärker als die rein medikamentöse Standardbehandlung mit Antipsychotika.....

Als durchgehendes Ergebnis zeigte sich, dass die Wirksamkeit bei der Reduktion psychiatrischer Symptome sowohl mit einer höheren Dosierung der B-Vitamine zunimmt, als auch mit deren vermehrter Kombination.
GERINGERE DOSIERUNGEN waren dagegen UNEFFEKTIV."

Analysiert wurden 18 randomisiert kontrollierte Studien, bei denen insgesamt 832 Patienten mit Schizophrenie beteiligt waren. Auf dieser Grundlage kommen die Forscher zu dem Schluss, dass der AUSGLEICH von MIKRONÄHRSTOFFDEFIZITEN ein wirksames Mittel zur Minderung von oxidativem Stress sowie zur Modulierung NEUROLOGISCHER Vorgänge sein kann.

Ich habe damals an meine Mamma Eufäxym gegeben nach Honekamp. Dieser Mann hatte mit seinem Bierhefe-Rezept durchgehend positive Effekte bei seinen Patienten. Eufäxym soll nach dem Rezept von Honekamp entwickelt worden sein. Enthält, da aus Bierhefe viele B-Vitamine. Irgendwann gelang es mir auch Honekamps Buch aufzutreiben.

Vermutlich habe ich meiner Mamma zu wenig gegeben. Aber Wissen entwickelt sich, Ist nicht sofort da, wenn man es braucht. Leider!

B-Vitamine, ein Versuch wert um mit unruhigen Patienten besser zu Rande zu kommen.

Die Beruhigungsmittel die unsere alten unruhigen Patienten zum Ruhigstellen bekommen sind Medikamente aus der Psychiatrie mit üblen Nebenwirkungen.

Ich wünsche allen einen schönen Tag, Ruhe, Kraft, Umsichtigkeit und gute Nerven!

Alles Liebe
Jutta Eva

Es ist doch so, dass der Körper einen Ausgleich aller Grundstoffe braucht um funktionieren und Heilung oder zumindest Verbesserungen erreichen kann. Geht nicht von heute auf morgen, aber steter Tropfen höhlt den Stein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Beruhigungsmittel : unterschätzte Nebeneffekte
#9Ungelesener BeitragVerfasst: 1. Mär 2017, 14:42 
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Es ist doch so, dass der Körper einen Ausgleich aller Grundstoffe braucht um funktionieren und Heilung oder zumindest Verbesserungen erreichen kann. Geht nicht von heute auf morgen, aber steter Tropfen höhlt den Stein.


Dem stimme ich zu.

Daher ist es sicher nützlich, eventuell fehlende Vitamine oder Mineralstoffe zusätzlich zuzuführen. Vorher sollte jedoch immer festgestellt werden, ob überhaupt ein Mangel besteht. Leider ist es ja nicht so, dass Naturheilmittel oder Vitamine oder Mineralstoffe oder... nur nützlich und ohne Nebenwirkungen sind, weil es eben "Natur"mittel sind.

Auch in diesem Bereich gibt es Nebenwirkungen, Unverträglichkeiten, Allergien... Und Überdosierungen - weil eigentlich gar kein Mangel besteht - können Schaden anrichten. Bei z.B. Vitamin B können das Störungen des Nervensystems sein

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Vitamin C scheidet ein gesunder Körper einfach ungenutzt wieder aus, für Menschen mit Nierenproblemen kann das aber sehr problematisch sein

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Zuviel Eisen kann die Leber schädigen

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Zuviel Magnesium kann die zu einer erschwerten Erregungsfähigkeit der Nerven führen bis hin zum Atemstillstand

u.s.w.

Ich würde daher meinem kranken Angehörigen niemals ohne Absprache und Wissen des Arztes Zusatzstoffe geben oder sie selber nehmen. Denn neben den vielleicht unerwünschten Nebenwirkungen kann es ja auch noch zu Wechselwirkungen mit Medikamenten kommen. Zum Beispiel:

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Liebe Grüße

Maria

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 Betreff des Beitrags: Re: Beruhigungsmittel : unterschätzte Nebeneffekte
#10Ungelesener BeitragVerfasst: 1. Mär 2017, 15:00 
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ich habe gerade einen Artikel gelesen mit der Überschrift: Weltweite Studien zeigen: Hochdosierte B-Vitamine reduzieren Schizophrenie-Symptome.

Von Paul Anthony Taylor


Übrigens sollte man dazu wissen, dass Paul Anthony Taylor Executive Director of the Dr. Rath Health Foundation ist. Dr. Matthias Rath ist ein - umstrittener - deutscher Arzt und Alternativmediziner. Man kann den Thesen folgen - oder auch nicht.

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Diese Studien sind daher meiner Meinung nach genauso kritisch - da in einer gewissen Richtung befangen - zu sehen, wie Studien der Pharmaindustrie. Auch die sehe ich kritisch, habe aber immer noch die Gewissheit, dass deren Ergebnisse vor der Einführung von Medikamenten von übergeordneten Behörden gegengelesen werden und Standards entsprechen müssen. Sollten sich da "Mauscheleien" heraussellen, ist besonders die amerikanische Gesundheitsbehörde schnell mit großen Schadensersatzforderungen bei der Hand, was sicher zur Gründlichkeit beiträgt.

Liebe Grüße

Maria

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#11Ungelesener BeitragVerfasst: 2. Mär 2017, 11:03 
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Guten Morgen liebe Maria,

vielen lieben Dank für Deine Antwort. Ich habe sie mit Interesse gelesen. Stimmt schon, es gibt zwei Lager: Die einen stehen voll und ganz und ohne jeden Zweifel hinter der Schulmedizin und halten sie für die einzige unumstößliche Wahrheit. Ärzte als Helfer und Heiler. Die anderen sind die Zweifler und das aus den verschiedensten Gründen.
Ich bin weder in der einen noch in der anderen Hinsicht extrem. Nur ein paar Zweifel haben sich leider auch bei mir eingeschlichen. Ehrlich: LEIDER, denn es ist so gut wenn man einfach nur glauben und vertrauen kann.
Nur totales Vertrauen habe ich aufgegeben. Ich versuche so gut als möglich hinter die Dinge zu blicken. Leider ist es ein riesengroßes Puzzle, bei dem man versucht die Wahrheit Stückchen für Stückchen zusammenzutragen.

Richtig ist ganz sicher, dass alles mit den behandelnden Ärzten abgesprochen werden sollte. Trotzdem sollte man sich so gut wie möglich nebenbei selbst informieren. Das finde ich wichtig.

Vitamin B6 kann durch die tägliche Einnahme von über 500 mg zusätzlich zur Nahrung während Monaten bis Jahren zu einem Vitamin B6 Überschuss führen.
Vitamin B6 ist nur ein Teil des Vitamin B Komplexes. B6 ist notwendig, damit Immun- und Nervensystem gut funktionieren. Für die körperliche und geistige Gesundheit ist es essentiell. Stimmung und mentale Leistungsfähigkeit werden durch B6 angesprochen. Der Speicher umfasst 150mg, daher sollte es täglich aufgenommen werden. Aber nicht täglich monate- oder jahrelang (jetziger Stand der Wissenschaft) in Überdosierung.

Ist mit so vielen Dingen so, zu wenig ist nichts, zu viel auch nichts. Nimm Wasser oder Salz, beides wird gebraucht, bei zu wenig stirbst du, bei zu viel stirbst du auch.

Unzweifelhaft ist, dass auch Medikamente , die so sicher überprüft werden vor Zulassung immer wieder einmal (oft nach Jahren) vom Markt genommen werden müssen. Den Pharmafirmen ist die Schädigung der Patienten wohl bekannt, aber die Wegnahme vom Markt wird hinausgezögert.

Reine Profitgier?
Was ist mit den Impfprogrammen in unterentwickelten Ländern, die tausende von Kindern geschädigt haben.
Ich habe einen Artikel verfolgt, dass immer mehr junge Leute an Demenz erkranken. In irgendeinem der Folgenachrichten hieß es, dass neue Demenz-Medikamente an unseren alten Patienten ausprobiert werden sollen. Hammerhart!
Wer gibt freiwillig seine alten Eltern dafür her? Fragt sich ob jemand gefragt wird. Oft verdient ein Arzt daran, wenn er eine Studie durchführt.

Ein Fass ohne Boden!

Ich wünsch Dir einen schönen Tag
und schick Dir viele liebe Grüße

herzlich Jutta Eva


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 Betreff des Beitrags: Re: Beruhigungsmittel : unterschätzte Nebeneffekte
#12Ungelesener BeitragVerfasst: 2. Mär 2017, 14:29 
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Richtig ist ganz sicher, dass alles mit den behandelnden Ärzten abgesprochen werden sollte. Trotzdem sollte man sich so gut wie möglich nebenbei selbst informieren. Das finde ich wichtig.


Liebe JuttaEva,

da stimme ich dir zu. Es taucht dabei allerdings dasselbe Problem auf, über das wir schon bei dem Thema "Staatsangehörigkeit" gesprochen haben: Wo und wie informiere ich mich am besten.

Unzweifelhaft ist, dass auch Medikamente , die so sicher überprüft werden vor Zulassung immer wieder einmal (oft nach Jahren) vom Markt genommen werden müssen. Den Pharmafirmen ist die Schädigung der Patienten wohl bekannt, aber die Wegnahme vom Markt wird hinausgezögert.

Reine Profitgier?

Das kann so sein - es gibt aber auch andere Gründe, z.B.neuere Forschungen und Erkenntnisse. Man darf dabei auf der anderen Seite ja nicht vergessen, dass viele Patienten auch darauf drängen, dass neue Substanzen auch möglichst rasch erhältlich sind.

Die Profitgier ist im Übrigen leider kein "Alleinstellungsmerkmal" der Schulmedizin. Gerade weil alternative Methoden und Medikamente zu einem größeren Teil aus eigener Tasche bezahlt werden müssen und noch weniger Preisregulierung unterliegen als zugelassene Medikamente, sind die Gewinnspannen eher noch größer - und damit auch die Versuchung, damit Geld zu verdienen.

Was ist mit den Impfprogrammen in unterentwickelten Ländern, die tausende von Kindern geschädigt haben.

...worüber es unterschiedliche Untersuchungen und Einschätzungen gibt, die aber sicher die Millionen Kindern eine Krankheit erspart haben. Als Beispiel sei Polio (Kinderlähmung) erwähnt, die seit 1988 mit einem von der WHO (unterstützt von der Bill-Gates-Stiftung) initiierten Impfprogramm bis 1918 ausgerottet werden sollte. Die Zahl der Fälle sank seitdem von 350.000 Erkrankten pro Jahr auf 359 Fälle im Jahr 2014. Eigentlich gibt es nur noch eine nennenswerte Ansteckungsgefahr in Indien und Pakistan.

Wer gibt freiwillig seine alten Eltern dafür her? Fragt sich ob jemand gefragt wird. Oft verdient ein Arzt daran, wenn er eine Studie durchführt.


Doch - es wird gefragt, bzw. es gibt derzeit eine Diskussion darüber. Die steht im Zusammenhang mit einer Änderung im Betreuungsrecht. Denn zurzeit darf ein Betreuer einer Behandlung im Rahmen einer Studie nur zustimmen, wenn die dem Erkrankten selbst direkt zugute kommt. Ob Demenzstudien, von denen eher spätere Neuerkrankte profitieren könnten - und denen die Probanten ja nicht selbst zustimmen können - auch erlaubt werden sollen, wird diskutiert. Aber das ist ein anderes Thema.

Grüße

Maria

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